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วันพฤหัสบดีที่ 5 เมษายน พ.ศ. 2555

Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, englisches Menü

Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, englisches Menü

Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, englisches Menü
Von Amazon

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(1026 Kundenrezensionen)

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #137 in Amazon Devices
  • Marke: Amazon
  • Modell: D00901-19
  • Abmessungen: .34" h x 4.80" b x 7.50" l, .53 Pfund

Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen
3094 von 3155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Die Zukunft des Buches?!
Von Bob
Meinen Kindle habe ich schon seit Weihnachten, damals noch über die USA bezogen.
Ich bin insgesamt hellauf begeistert und möchte nun auf ein paar Aspekte näher eingehen.
Da zu den technischen Aspekten ja sowohl von Amazon als auch von anderen Nutzern schon vieles gesagt worden ist, möchte ich eher auf die alltägliche praktische Nutzung eingehen.

PRO:

Das Display ist sehr gut, kommt vom Lesekomfort annähernd an ein Buch heran. Auch stundenlanges Lesen ist nicht anstrengender für die Augen als bei einem Buch. Wer sich einen Eindruck verschaffen will kann sich die Sony Reader ansehen ( PRS-650 und 350) . Diese verwenden ein sehr ähnliches Display und können in vielen Geschäften betrachtet werden. Unter Sonneneinstrahlung ist das Display sehr gut lesbar, nurr leichte Spiegelung sind vorhanden (siehe Ergänzung ganz unten).
Sehr angenehm ist die Eigenschaft, dass z.B. die Schriftgröße dynamisch angepasst werden kann.
Wenn abends das Licht schlechter wird, oder ich einmal ohne Brille lesen will passe ich einfach die Schriftgröße dementsprechend an: Super!

Das 'Handling' gefällt mir nach einer gewissen Gewöhnungszeit fast besser als bei einem normalen Buch. Man kann das Kindle einhändig halten und auch blättern, man kann es flach hinlegen ohne dass sich die Seiten von selber umblättern, und der Blättervorgang ist leiser als bei einem normalen Buch. Für mich spielt dies eine Rolle, da ich oft im Bett lese und bei Büchern immer mit meiner Sitz/Liegeposition und dem Halten des Buches ein Problem bekomme.

Super ist natürlich, dass man praktisch seine ganze Bibliothek mitnehmen kann.
Gerade im Urlaub hatte ich früher immer das Problem, dass ich gerne mal 5 ' 10 Bücher mitgenommen habe. Mit dem Kindle wiegt das nun fast nichts mehr und nimmt keinen Platz weg.
Selbst wenn mir der Lesestoff ausgeht kann ich mir jederzeit und Weltweit neue Bücher kaufen (Wlan/Umts)

NEUTRAL:

Umblättern ' Auf den ersten Blick stört das 'Flackern' beim Blättern. Auch die Zeit die zum Umschalten benötigt wird erscheint auf den ersten Blick störend. Im Alltag merkt man dies jedoch kaum. Wenn man wirklich liest und sich nicht nur das Display ansieht nimmt man das Umschalten kaum mehr war. Die Umschaltzeit ist gerade gut genug, dass es fast fertig ist, wenn man mit den Augen vom unteren Rand zum oberen gewandert ist.
Hier könnte theoretisch noch an der Geschwindigkeit gearbeitet werden, in der Praxis ist es aber jetzt schon nicht störend.
Wer Angst vor plötzlichem Stopp des Lesevergnügens durch einen schwachen Akku hat, den kann ich beruhigen. Das Kindle verbraucht eigentlich nur beim umblättern Strom, somit ist die Akkulaufzeit nicht von der Zeit abhängig. Mit einer Akkuladung schafft man ohne weiteres mehrere Bücher, bei den meisten dürfte es sich dann um den Zeitraum von mehreren Wochen handeln.

KONTRA:

PDF-Darstellung
Die Zoomoptionen sind doch relativ beschränkt, der vergrößerte Ausschnitt kann nicht frei gewählt werden. Schade, so praktisch nicht nutzbar.
Wer generell plant Skripte für die Uni oder Fachbücher (meist PDF und größeres Format) darauf zu lesen sollte wenn dann über ein Kindle DX nachdenken. Der Bildschirm des Kindle in Verbindung mit den mangelhaften Vergrößerungseigenschaften ist dafür nicht geeignet!

Kaum genannt: Es ist ein technisches, relativ teures Gerät (Im Vergleich zu einem Buch) und das schränkt natürlich die Nutzungsmöglichkeiten ein.
Ein Buch kann zur Not auch einmal mit Getränken bewässert oder in Wasser getaucht werden (Badewanne) ' ärgerlich aber kein Weltuntergang.
Mit einem Buch kann ich auch am Badesee lesen, ohne Angst haben zu müssen, dass spielende Kinder oder ähnliches Naturgewalten mein Kindle beschädigen.
Es handelt sich dabei vielleicht oft um einen psychologischen Aspekt, aber ich würde z.B. ein Buch jederzeit bei meinen Sachen in der Wiese liegen lassen, während ich im See schwimme. Beim Kindle bin ich da nervös. Für mich beeinträchtigt das den Lesekomfort, da ich mir vorher überlegen muss, ob ich das Kindle auch gefahrlos mitnehmen kann oder nicht.

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Abgesehen davon gibt es noch ein paar Aspekte die beachtet werden sollten, die für mich in der Bewertung des Gerätes jedoch keine große Rolle spielen. Jeder kann sich darüber vorher informieren und entscheiden, ob das Kindle etwas für ihn ist.

-Englisch:
Die Menüführung des Kindles ist auf Englisch, was aber 'schlimmer' klingt als es ist, weil man das Menü praktisch eh nicht benutzt bzw. die wichtigen Funktionen durch Zeichen dargestellt sind (Schriftgröße ändern z.B.)
Ein größerer Nachteil dürfte für die meisten das deutsche Bücherangebot sein.
Für mich persönlich spielt das keine Rolle, da ich gerne auch auf Englisch lese und dort
mittlerweile ein riesiges Angebot vorhanden ist. Auch das deutsche Angebot wächst, kann jedoch bei Preis und Menge nicht mit dem englischsprachigem mithalten. Da sollte man sich vorher informieren, ob man genug Lesestoff für sich findet

-Nachrichten von Webseiten / Calibre
Jeder Kindlenutzer sollte sich die Software Calibre zumindest einmal ansehen. Ich nutze sie um die Artikel von Nachrichtenseiten im Internet auf mein Kindle zu laden.
So kann man z.B. Alle auf Zeit-online verfügbaren Artikel automatisch jeden Morgen auf sein Kindle laden. Die Navigation zwischen den Artikeln ist dabei meiner Meinung nach übersichtlicher und angenehmer als auf der eigentlichen Internetseite.

-Preis
Weil einige hier über den Preis schimpfen:
Ja, Elektronik und andere Artikel sind in Deutschland teuerer. Das liegt zum einen daran, dass bei uns satte 19 % Mehrwertssteuer anfallen. Wenn man diese einrechnet ist man gar nicht mehr so weit vom Dollarpreis weg. Natürlich ist es damit bei uns immer noch teurer, das hat aber NICHTS mit dem Kindle zu tun. Im Gegenteil, hier ist die Spanne sogar noch relativ klein.
Im Übrigen ist der Import mit Versand teurer als der Kauf hier in Deutschland, ich habe damals ca 145€ für die WIFI Version bezahlt.
Ich würde eigentlich sogar sagen, dass der Preis ein Argument für den Kindle ist.
Die meiner Meinung nach einzige ernsthafte Kindle Konkurenz in Deutschland ist Sony mit der aktuellen Generation der PRS-Reader.
Diese gehen jedoch erst ab 170€ los.
Preis/Leistungstechnisch ist der Kindle im Moment meiner Ansicht nach beste Ebook-Reader.

-Kein Touchscreen
Im Vergleich zu den Sony Readern hat das Kindle keinen Touchscreen. Manche mag das stören, ich finde es sehr gut. Da das Kindle für mich ein Buchersatz ist und ich wirklich damit lese, sind das letzte was ich brauchen kann Fingerabdrücke und Schmierer auf meinem Display. Diese sind in der Sonne extrem störend finde ich, dies ist aber Geschmackssache.
Ich bin mit der Bedienung rundum zufrieden.

-Browser
Der Browser wird sogar von Amazon als experimentell bezeichnet und ist praktisch kaum nutzbar. Kurz mal Wikipedia geht vl noch. Normales Surfen nicht sinnvoll möglich.
Wer jedoch darauf Wert legt sollte vl lieber zu einem Ipad greifen.

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Ist der Kindle die Zukunft des Buches?
Für mich auf jeden Fall!
Wenn jetzt noch das deutsche Angebot verbessert wird und wenn die Preise der Ebooks angepasst werden (Buchpreisbindung) glaube ich dass Ebookreader und vor allem der Kindle auch bei der breiten Masse einen großen Anklang finden werden.
Der Kindle ist ein Hervorragendes Gerät das für mich seine Kernfunktionalitäten sehr gut erfüllt (Lesen, Lesen, Lesen)

Der Kindle ist für mich eine meiner lohnensten Anschaffungen der letzten Monate und ich möchte ihn nicht mehr missen.

====== Ergänzung =================================================================
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Einen Punkt möchte ich nochmal nachreichen, den ich für wichtig/interessant halte.
Ich versuche eine einfache Erklärung der verwendeten Displaytechnologie zu geben, so wie ich es verstanden habe.
Bitte korrigiert mich, wenn ich etwas falsch darstelle.

Das Display des Kindles hat nichts mit den weit verbreiteten LCDs zu tun, wie sie bei herkömmlichen Monitoren oder Tablets wie z.B. dem Ipad zu finden sind.
Im Gegensatz zu den LCDs arbeitet das E-Ink (steht für Elektronische Tinte) Display des Kindle nicht mit leuchtenden Pixeln.
Ein E-Ink Display besteht aus einer Vielzahl von winzigen Mikrokapseln, in denen sich wiederum noch winzigere schwarze und weiße Partikel/Pigmente befinden.
Man kann es sich wie eine Durchsichtige Kugel mit kleineren schwarzen und weißen Kugeln darin vorstellen.
Jetzt sind z.B. die weißen Partikel positiv geladen und die schwarzen negativ.
Durch die Benutzung eines Magnetfeldes kann nun beeinflusst werden, ob sich die schwarzen oder die weißen Kugeln an der Oberseite der Kapsel sammeln (Oberseite = zum Betrachter hin gewandt). Meines Wissens nach sind auch Zwischenstufen möglich, also z.B. in einer Kapsel die Hälfte der weißen und der schwarzen Partikel nach oben, um feinere Graustufen zu erzeugen.
Von oben betrachtet ist jetzt jede Kapsel entweder schwarz oder weiß (Zwischenzustände mal weggelassen) und zusammen ergeben sie das Dargestellte Bild.
Dadurch erklärt sich z.B. auch das Flackern beim Umschalten (Magnetfeld wird geändert, Partikel ordnen sich neu an) und dass nur beim Seitenwechsel Strom verbraucht wird (anscheinend bleiben die Partikel immer in ihrer letzten Position, das Magnetfeld muss nicht dauerhaft aufrechterhalten werden.

!In der Praxis erzielen diese Displays dann ein Bild, dass subjektiv recht ähnlich zu bedrucktem Papier ist.!

Ein Nachteil sind im Moment noch relativ lange Schaltzeiten, wodurch nicht wirklich animierte Darstellungen oder Videos abgebildet werden können.
Es gibt schon einige Projekte, die E-Ink-Displays fertigen können, die anscheinend schnell genug für Videos sind und farbige Darstellung beherrschen.
Momentan existieren glaube ich aber noch keine fertigen Produkte mit diesen Displays, da muss man wohl noch mindestens eine E-Reader Generation warten.

Ein weiterer Nachteil gegenüber herkömmlichen Displays ist die fehlende Hintergrundbeleuchtung. Man ist also auf Umgebungslicht angewiesen.

Darin liegt aber gleichzeitig die große Stärke der Displays, sie leuchten nicht selbst sondern reflektieren das Licht.
Dadurch sind sie auch unter heller Sonneneinstrahlung gut lesbar, da sie die Sonne nicht durch eigene Leuchtkraft "übertrumpfen" müssen um lesbar zu sein, sondern im Prinzip (Spiegelungen mal ausgenommen) sogar besser lesbar werden, je heller es ist.
Ich denke ein guter Vergleich zur Lesbarkeit in der Sonne ist glänzendes (hochglanz) Papier, wie es von den meisten Magazinen verwendet wird.
In einem gewissen Winkel gehalten blendet (Spiegelung) man sich sozusagen selbst.
Die Hintergrundbeleuchtung ist wohl auch der Grund, warum das Lesen von normalen LCDs schwerer fällt und die Augen schneller ermüden.

Großer Vorteil gegenüber den LCD-Displays ist auch, dass E-Ink nicht vom Betrachtungswinkel abhängig ist.

Ich hoffe ich konnte alles einigermaßen verständlich und korrekt darstellen.
Falls ihr Verbesserungsvorschläge habt oder Unklarheiten bestehen würde ich mich freuen, wenn ihr mich in den Kommentaren darauf hinweist.
786 von 826 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Mehr als nur eine Alternative. Ist der Kindle für dich geeignet?
Von Timo D
Ich hatte mir vorher lange überlegt, ob ich mir tatsächlich einen Kindle kaufen sollte. Am Ende habe ich mich dafür entschieden und habe meine Entscheidung seitdem nicht bereut. Ich denke, um herauszufinden, ob ein Kindle für dich von Vorteil ist, musst du ein paar Dinge abwägen.

Was mich zuerst beschäftigt hat, war die Tatsache, dass ich total daran gewöhnt war, ein Buch in der Hand zu halten. Ich war mir nicht sicher, ob ich mich daran gewöhnen könnte, nur noch einen Kindle in der Hand zu halten. Ich persönlich fand es immer ganz schön, durch die Seiten eines Buches zu blättern.
Sicherlich hat ein Buch schon seine Reize, aber ich vermisse das blättern nicht sonderlich. Es ist einfach sehr angenehmen, nur einen Knopf zu drücken und sofort zur nächsten Seite zu gelangen. Ein gebundenes Buch ist manchmal sehr schwer und nicht angenehm zu halten und ein Paperback lässt sich oft nicht vernünftig falten und man muss es entweder stark verknicken oder mit beiden Händen fest halten. Mit dem Kindle hat man immer eine gerade Oberfläche, von der man lesen kann. Man kann den Kindle einfach mit einer Hand festhalten und einen der großen Knöpfe drücken, um zur nächsten Seite zu gelangen. Er ist sehr leicht, und man kann lange lesen, ohne dass der Arm müde wird.

Wenn ich ein Buch durchgelesen hatte, habe ich mir gerne nochmal angeguckt. Mir gab es immer das Gefühl, wieder etwas geleistet zu haben. Schon wieder ein dickes Buch durchgelesen.
Das kann mir der Kindle natürlich nicht ersetzten, denn er bleibt immer gleich dick, egal wie viele Bücher er gespeichert hat. Dennoch ist mir dieser Aspekt nicht ganz so wichtig, mir kommt es mehr auf das eigentliche Lesen an. Einen kleinen Ersatz für genannten Punkt bietet jedoch eine Funktion am Ende jeden Buches. Man kann einen Facebook Post machen, in dem gezeigt wird, dass man das Buch beendet hat. Erscheint vielleicht etwas kindisch, aber ich lasse meine Freunde gerne wissen, was ich gerade lese und außerdem gibt doch jeder gerne ein bisschen an.

Ein weiterer Punkt ist das Sammeln von Büchern. Ich vermisse es schon, ein Buch ins Regal zu stellen. Auch hier musst du, denke ich, abwägen, was dir wichtig ist. Mir kommt es, wie gesagt, hauptsächlich auf das Lesen selbst an. Und nur weil du einen Kindle kaufst, heißt das ja nicht, dass du nie wieder ein echtes Buch lesen kannst. Wenn du schon eine Sammlung von bestimmten Büchern hast, musst du ja nicht die nächste Ausgabe auf dem Kindle kaufen. 139 € sind nicht die Welt. Für den Preis kannst du den Kindle auch 'nur' als eine Buch alternative nutzen.

Nun komme ich doch einmal zum Kindle selbst:

Der Bildschirm hat eine gute Größe, an der ist nichts auszusetzen. Wäre er größer, würde das Gerät zu unhandlich werden. Die Akkulaufzeit ist ausgezeichnet. Mit eingeschaltetem Wifi gut 2 Wochen, mit ausgeschaltetem Wifi sogar noch länger. Du kannst mehrere Bücher lesen, ohne aufladen zu müssen. Die Schriftgröße lässt sich sehr gut einstellen. Ich kann sagen, wie viele Wörter ich pro Zeile haben will oder wie groß der Zeilenabstand sein soll. Dies ist auch ein wichtiger Faktor für Menschen mit schlechten Augen. Die Schriftgröße kann wirklich sehr hoch eingestellt werden, sodass jeder komfortabel lesen kann. Sollte man tatsächlich sehr große Buchstaben brauchen, ist es eine Überlegung wert, sich den Kindle DX anzuschaffen, da dieser einen größeren Bildschirm hat.

Die Handhabung des Kindles ist sehr einfach. Einschalten und ausschalten geht durch einen Knopf an der Unterseite. Das Bild des Bildschirmschoners lässt sich nicht ändern, es gibt c.a. 20 verschiedene, die sich bei jedem Ausschalten ändern. Auf dem Kindle lassen sich Ordner erstellen, sodass du deine Bücher sortieren kannst. Sehr praktisch! Du kannst Bücher direkt über den Kindle kaufen oder einfach auf Amazon gehen. Soweit ich weiß, musst du 1-Click freigeschaltet haben.

Achtung für Schüler oder Studenten die planen, den Kindle im Lernbereich zu benutzen: Nur manche Bücher zeigen die original Buchseite an. Das bedeutet, wenn du aus einem Buch zitieren willst, gehe vorher sicher, dass das Buch die Seitenzahl angibt. Auf Amazon steht unter der Produktinformation eines jeden Buches, ob Seitenzahlen vorhanden sind.

Die Qualität des Bildschirms ist ebenfalls sehr gut. Der Kindle verwendet die E-Ink Technologie, der Bildschirm sieht also aus wie echtes Papier. Mit einem üblichen LCD Bildschirm wäre die Akkulaufzeit !deutlich! geringer. Außerdem ermüden die Augen viel schneller auf einem LCD Bildschirm. Warum kein Touchscreen? Der Kindle ist ein E-Reader, dafür ist er ausgelegt. Für einen Touchscreen hätte eine zusätzliche Schicht auf den Bildschirm gelegt werden müssen, dann wäre die Spiegelung im Sonnenlicht viel höher. Wofür braucht man das auch, es ist kein Tablet Computer! Die Buchstaben sind gestochen scharf. Da der Kindle kein Hintergrundlicht verwendet, muss man immer eine Lichtquelle haben, um zu lesen. Die E-Ink Technologie verwendet nur Energie beim Bildwechsel! Daher zeigt der Kindle im Standby auch immer ein Bild an. Die Qualität angezeigter Bilder ist eher schlecht!

Um einmal auf Zeitungen und Zeitschriften anzusprechen. Ich habe gerade ein Abo der New York Times auf meinem Kindle, welches ich aber am Ende des Monats wieder kündigen werde. Jeder Artikel bekommt nur ein Bild und es werden auch immer Teile ausgelassen. Die Kindle Version ist durchaus günstiger als die Gedruckte, aber ich kehre doch lieber zu dieser zurück. Zeitschriften sind noch weniger geeignet, da diese normalerweise viele Bilder enthalten.

Preisliche Vorteile wirst du kaum bekommen. Die Bücher auf dem Kindle sind zwar in der Regel günstiger als die Gedruckten, dennoch ist der Unterschied oft sehr gering. Hier kostet der Paperback und die Kindleversion oft beide 10 $.

Die Bücherauswahl des Kindle ist momentan im deutschen Bereich noch nicht sehr groß. Daher sollte jeder vorher nachschauen, ob er überhaupt genug Bücher findet. Allerdings ist dies auch nur der Anfang und ich bin mir sicher, dass die Bücherauswahl stark zunehmen wird. Im englischen Bereich ist das Ganze weitaus besser. Wer englische Bücher lesen will, kann sich auch ein Englisch-Deutsch Wörterbuch kaufen, dann kannst du direkt Wörter markieren und übersetzen lassen.

Es gibt den Kindle in einer Wifi Version und in einer 3G Version. Ich bin mit der Wifi Version sehr zufrieden. Wenn ich länger weg bin, kaufe ich einfache ein paar Bücher im Voraus und brauche keine weitere Internet Verbindung. Das 3G gibt es ohne monatliche Gebühr, der Aufwand wird durch die 50 € extra ausgeglichen. Der Kindle hat auch einen Webbrowser. Dieser ist jedoch nicht für langes surfen geeignet. Wer kurz auf Facebook gehen möchte oder eben etwas bei Wikipedia nachschauen möchte, sollte damit jedoch gut bedient sein. Wenn du kein Handy mit Internet hast und keinen Top Browser erwartest, ist es schon die 50 € extra wert. Keine Vergleich mit dem iPad! Ich benutze den Browser kaum und habe mir dieses Geld deshalb eingespart.

Wenn du dir einen Kindle kaufst, solltest du dir auch eine Hülle kaufen. So ist es etwas leichter zu transportieren und wenn dir der Kindle mal aus der Hand fällt, ist er nicht gleich kaputt. Amazon verkauft eine sehr teure Hülle. Der Preis wird damit gerechtfertigt, dass es ein Licht enthält. Ich denke, dass man das Licht sehr selten braucht und dass es keine 60 € wert ist. Stattdessen habe ich mir eine andere Lederhülle gekauft, die hier gerade mal 15 $ gekostet hat. Und damit bin ich sehr zufrieden! Es gibt bestimmt auch gute Alternativen in Deutschland für um die 20 €. Schaut euch einfach etwas um.

Ich gebe dem Kindle 5 Sterne weil er seinen Job sehr gut erfüllt. Er ist ein E-Reader! Glaube nicht, dass der Kindle ein Konkurrent des iPad ist. Der Kindle ist zum lesen und damit kann auch das iPad nicht mithalten, schon allein wegen der Akkulaufzeit, dem Gewicht und der Tatsache, dass man mit dem Kindle auch im Sonnenlicht ohne Probleme lesen kann. Mit dem Kindle hast du immer deine ganze Büchersammlung dabei, handlich und platzsparend. Für mich hat sich herausgestellt, dass der Kindle mehr als nur eine Alternative für das Buch ist. Ich lese nahezu ausschließlich auf dem Kindle und bin sehr zufrieden! Kaufempfehlung!
258 von 274 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Kein Ersatz für das gute alte Buch, aber eine Alternative
Von F. Huebener
Blättern ist toll, Papier riecht gut und zerlesene Bücher machen mich glücklich. Das kann das Kindle ja alles nicht bieten. Auch meiner Lieblingsbeschäftigung, in der Badewanne lesen, kann ich damit nicht nachgehen. Macht nix. Ich hab noch genug Bücher zu Hause rumstehen, für weitere 3500 ist jetzt Platz auf dem Kindle. Die Vorteile: Allein das Inderhandhalten des Kindles fühlt sich so an, als sei man absolut up to date. Papierleser sind von gestern. Ich bin von morgen.

Tatsächlich fällt mir das Umstellen auf Papier inzwischen schwer. Das Kindle-Schriftbild ist gestochen scharf, die Buchstabengröße passt sich meinen Bedürfnissen an (riesig groß), ich werde nie wieder vergessen, auf welcher Seite ich stehen geblieben bin. Ich werde nie mehr im Autotunnel das Lesen aufhören (integrierte Lampe im Kindle-Etui). Ich schleppe nie wieder viele Bücher mit in den Urlaub oder durch die Gegend. Ich werde mich dank kostenloser Probeartikel nie wieder nach den ersten Seiten ärgern, dieses Buch gekauft zu haben. Schon ganz schön viel Plus.

Es kommt noch dicker. Ich werde nie wieder auf der Suche nach einem Satz (ich lese viele Fachbücher) ein ganzes Buch durchblättern müssen. Einfach Wort eingeben und Kindle zeigt die entsprechenden Seiten an. Ich unterstreiche im Kindle per Knopfdruck und kann mir die Zitate anschließend mit Seitenzahl ausdrucken lassen. Weg mit den vielen ausgelutschten Eddings. Falls ich Lust hab, seh ich auch noch, was andere Leute interessant fanden und unterstrichen haben (mein Gott, seid ihr kitschig). Ach, und es gibt haufenweise Gratis-Bücher von Darwin bis Dickens.

Die Nachteile: Ich hab zwar das gute Gefühl von morgen zu sein, aber das ungute, dass Mr. Amazon weiß, was ich gerade lese, was ich unterstreiche und wer weiß was noch alles (die Frau braucht eine Brille). Unverschämter- und unverständlicherweise kosten die Kindle-Bücher kaum weniger als die Papierbücher. Kapier ich schlicht nicht. Es hieß doch immer, der Druck ist im Vergleich zu den Autorenhonoraren viiiiiiel teurer. Haben sich jetzt die Autorenhonorare verbessert? Falls ja, würd ich ja gerne zahlen, aber ich hab da meine Zweifel.

Außerdem kann ich mein Kindle nicht bequem wie ein Buch verleihen. Wirklich Geld spare ich also nicht. Nicht mal unwirklich. Zudem gibts erst sehr wenig Bücher im Kindle-Store, nur viel US-Bestseller-Gedöns. Zum Beispiel nicht Olga Tokarczuk oder anderes Anspruchsvolles aus der Welt vor dem großen Teich. Zum Verschenken ist so eine E-Book-Datei ja auch nichts.

Fazit: Ich bin bi - ich werde weiterhin Papierbücher lesen und ebenso das Kindle (es sei denn, mir schenkt jemand ein iPad). Ich hör schön, wie die Nähte von Mr. Amazons Taschen platzen ... Und hin und wieder gehe ich auf den Flohmarkt und kauf mir "Sei mein Freund, kleiner Seehund", damit ich mir einbilden kann, Amazon weiß nicht wirklich alles über mich. Allerdings hätte ich die Rezension dann wohl eher an die Kloowand schreiben sollen.
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